Das Vorwort von BIM Wolfgang Eder aus dem Magazin Ich.Mach.Schön. Ausgabe Nr 02/2026.
So rasch vergeht die Zeit und das erste Halbjahr ist vorüber.
Werfen wir gemeinsam einen Blick zurück.
Begonnenen hat es mit einer erfolgreich abgeschlossenen KV-Verhandlung, die den Unternehmer:innen noch eigene Gestaltungsmöglichkeiten offen ließ.
Die verbesserten Verhältniszahlen helfen, die Ausbildung von Fachkräften etwas zu vereinfachen. Leider warten wir hier noch immer auf die zugesagte Unterzeichnung.
Beim schon lange erwarteten Netzwerk der Kompetenzen scheint jetzt doch etwas in Bewegung zu kommen. Dieses System kann österreichweit zu einer einheitlichen Begutachtung von Fähigkeiten und Kompetenzen beitragen und damit die Grundlage für die Erteilung einer individuellen Befähigung, anstelle der Meisterprüfung, zur Erlangung eines Gewerbescheines schaffen.
Für das Pilotprojekt, gemeinsam mit den Gewerbebehörden, sind auch wir Friseur:innen vorgesehen.
Die Entwicklung der Lehrlingszahlen zeigt ein erfreulicheres Bild, ist es doch gelungen den Abwärtstrend der letzten Jahre zu stoppen und die Anzahl der Lehrlinge konstant zu halten. Momentan bilden 1000 Betriebe aus und diese sichern uns Fachkräfte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön.
Unsere Werbelinie, entwickelt von unserer Agentur frischblut, trägt wesentlich dazu bei, die Lehre trendig erscheinen zu lassen. Die Einführung von LARA bilanziert schon jetzt positiv. Mehr dazu im Blattinneren.
Die letzten Podcasts wurden zum Teil gemeinsam mit Partner:innen der Industriekooperation gestaltet. Ich bedanke mich bei Alexander Brendel (Paul Mitchell) und Marcus Felice (KAO Austria) für die interessanten Gespräche. Eingegangen wurde unter anderem auf die Ausbildung. Wenn eine Branche aufhört auszubilden, dann schafft sie sich in dieser Form selbst ab, oder hat den Weg einer geregelten Ausbildung zu
Gunsten angelernter Kräfte verlassen. Behandelt wurde das Thema Reduzierung der Mehrwertsteuer und diese wird durch die Bundesinnung weiter bearbeitet. Erst vor kurzem haben sich hier weitere Fenster geöffnet. Für eine Berücksichtigung im Doppelbudget 27/28 ist es zu spät.
Wir arbeiten auf die nächste Periode hin. Die Notwendigkeit dafür belegt auch die Analyse der Fachverbandsprofile. Mehr dazu im Blattinneren.
Liebe Grüße
Euer Wolfgang Eder
Bundesinnungsmeister